Für diese Dekorationstechnik werden keramische
Farben im Siebdruckverfahren auf ein speziell beschichtetes Papier aufgebracht.
Jede Farbe muss in einem eigenen Druckdurchgang verarbeitet werden. Mehrere
Motive (Tasse, Untertasse, Zuckerdose etc.) eines Dekors werden auf einen
Bogen von ca. 50 x 60 cm gedruckt, um die Fläche des Bogens bestmöglich
zu nutzen. Zum Abschluss wird über die verschiedenen Farblagen eines
Motivs ein farbloser Lack gelegt. Die Bögen werden dann mit Hilfe
einer kameragesteuerten Schneidemaschine in ihre einzelnen Motive aufgeteilt.
Diese Einzelbilder werden mit Wasser benetzt, die Papierbeschichtung verändert
sich in eine Gleitschicht, und das Bild kann durch abschieben auf den
Porzellanartikel übertragen werden. Großes handwerkliches Geschick
und mehrjährige Erfahrung der Mitarbeiterinnen ist nötig, um
diese Bilder absolut parallel zu den Konturen des Artikels anzulegen,
und dann noch falten- und verzugsfrei und ohne Lufteinschlüsse an
die Oberfläche anzuschmiegen.
Druckerinnen sind "das handwerkliche Kapital" eines erfolgreichen
Unternehmens und entscheiden in ihrer Arbeit über die Qualität
des Geschirres. |